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Τρίτη, 11 Μαΐου 2010

Για οσους ξερουν Γερμανικα...


ATHEN. Wo ist er?, fragt sich sein Nachfolger, der amtierende griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou, und lässt seinen Blick durch den Plenarsaal schweifen. Vom erhöhten Rednerpult im Parlament in Athen hat er einen guten Überblick. Eigentlich.

Aber seinen Vorgänger Kostas Karamanlis kann er nirgends entdecken. „Verstecken Sie ihn?“ fragt er die Abgeordneten der konservativen Opposition. „Sollte er nicht irgendwann Rede und Antwort stehen, müsste er sich nicht rechtfertigen?“

Karamanlis hat das Land an den Abgrund geführt. Jetzt debattiert das Parlament jenes Sparprogramm, das die Pleite abwenden soll. „Entweder wir stimmen dafür, oder wir verurteilen das Land zum Bankrott“, appelliert Papandreou. Sollte nicht spätestens jetzt jener Mann in die Debatte eingreifen, der das Land in diese Lage gebracht hat? Doch Karamanlis schweigt. Es sei „das Schweigen des Schuldigen“, schreibt das Blatt „To Vima“.

Seit ihn die Griechen vor sieben Monaten abwählten, hat der Ex-Premier nicht ein einziges Mal im Parlament das Wort ergriffen. Noch unterhält Karamanlis ein Büro im Stadtteil Ambelokipi. Manchmal sieht man ihn auch im Prominentenviertel Kolonaki, wenn er dort in Begleitung seiner vier Leibwächter ein Fitnessstudio besucht. Allerdings ohne Erfolg, wie Bilder beweisen, die ein Paparazzo kürzlich schoss. Sie zeigen Karamanlis, wie er von seiner Villa zum Strand hinuntergeht und sich in die Fluten stürzt. Dem enormen Leibesumfang nach zu urteilen, mangelt es dem 54-Jährigen an nichts.

Ein Trip in die Alpen, eine Reise in die Toskana, eine Volta in Venedig und die regelmäßigen Besuche im Olympiastadion, wenn dort „sein“ Verein Panathinaikos Athen spielt: Seit er von den Amtspflichten entbunden ist, genießt Karamanlis das Leben. Jetzt hat er endlich auch Zeit für sein Lieblingsspielzeug Playstation. „Ich hatte noch die Hoffnung, Karamanlis sei tief in seinem Innern vielleicht doch ein Staatsmann – inzwischen weiß ich, er ist keiner“, sagt Alexis Papachelas, Chefredakteur der Zeitung „Kathimerini“. Auch in der eigenen Partei wächst die Kritik. „Ich kann nicht verstehen, warum er schweigt“, sagt ein Ex-Minister.(απο την Handelsblatt/11-5-2010).H μεταφραση αυριο...